Ich wurde als kleines unmündiges Kind katholisch getauft und hatte dann keinerlei Bezug zur Religion, da ich DDR-typisch atheistisch aufgewachsen bin. So war es nur konsequent, dann auch aus der Kirche auszutreten. Als Protestant wäre mir das aber unter Umständen nicht ganz so leicht gefallen.
Während des Studiums belegte ich neben Geschichte und Soziologie im Nebenfach Religionsgeschichte, da es nicht uninteressant schien und zu den anderen beiden passte, aber hauptsächlich, weil es schnell einen Abschluss versprach. Wir rissen damals Christentum und Islam kurz an und stürzten uns auf den Buddhismus, weil die Seminare ein Buddhismus-Experte gab. Und wenn ich eine Religion auswählen müsste: Das wäre sie! Eine friedfertigere, tolerantere und intelligentere Religion kenne ich nicht.
Aber ich bin Atheist und glaube einfach an die positiven Werte in uns.
irgendwie weiss ich nicht was ich sagen soll. religion spielt bei mir im leben so aktiv eigentlich keine rolle. jedoch gibt es oft stille momente in denen ich mich damit beschaeftige. mit 14 habe ich zb mal ein buch angefangen wo ich mir schoene bibelsaetze und alles moegliche rein geschrieben habe. ich habe es aus verschiedenen gruenden nie fertig gestellt obwohls toll ist! dazu kommt das thema ab und zu wenn leute meinen dass ich satanistin bin oder so. in der oberstufe hatte ich außerdem philosophie gewaehlt und hatte es auch im abi. die ist eher was fuer mich...
ich hab damit nichts zu tun, will ich auch nicht. glauben ja, religion nein. wenn ich an etwas glaube (und das ist sicher nicht "the invisible man.. up in the sky") dann hat das nichts mit religion zu tun.. und da bin ich auch sehr froh drum.
was im namen der religion schon alles für mist gemacht wurde - und nein, ich rede nicht nur von religiös-orientierten terroristen - ist mir doch echt zuwider und ich würd mir echt an den kopf fassen, wenn ich mich da einreihen sollte.
chrizzz hat geschrieben: "the invisible man.. up in the sky
A man cannot be in the sky. )) Wenn er keinen Fallschirm hat)) Was mich angeht, wurde ich als kleines Kind orthodox getauft. Aber ich besuche die Kirche sehr selten. Ich habe meine Hausreligion. Das bedeutet, dass ich glaube. Glaube, dass die Hohe Vernunft existiert, dass unsere Seelen unsterblich sind (vielleicht, ich kann mir die Welt ohne mich oder mich ohne Gedanken nicht vorstellen). Die Frage, an die jener Mann gedacht hat, ist: Gibt es Leben nach dem Tod?